Netzwerk

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben kann das DiZ mittlerweile auf ein großes Netzwerk mit vielen erfahrenen Kolleg*innen aus dem Bereich Hochschuldidaktik zurückgreifen.

Das ermöglicht uns die Durchführung eines breiten, allen Eventualitäten und Themenbereichen genügenden Fortbildungsprogramms. Daneben können wir auf Anfrage von Hochschulen, Fakultäten oder einzelnen Professor*innen entsprechende Kontakte herstellen, und haben bei der Weiterentwicklung unseres Angebots in allen Bereichen kompetente Partner an der Seite. Das gibt uns nicht nur eine Orientierung für unsere tägliche Arbeit, sondern ermöglicht uns darüber hinaus professionelles Handeln: Unser Programm entspricht den deutschlandweit üblichen Standards.

Das DiZ ist Mitglied des ursprünglichen ProfiLehre Konsortiums, eines informellen Zusammenschlusses der Hochschuldidaktiker an den Universitäten in Bayern. Dieses Konsortium hatte sich zum Ziel gesetzt, Weiterbildungsangebote bayernweit abstimmen und ein gemeinsames Zertifikat Hochschullehre zu entwickeln. Im Zuge der Förderung der Hochschuldidaktik durch den Qualitätspakts Lehre hat sich ProfiLehre zu ProfiLehrePlus weiterentwickelt.

Das Konsortium trifft sich einmal jährlich am DiZ, tauscht sich gemeinsam über hochschuldidaktische Angebote sowie neue Strömungen und Herausforderungen aus.

Seit 2006 bietet das DiZ in Übereinkunft mit den Universitäten das Zertifikat Hochschullehre Bayern an. Das darauf aufbauende Zertifikat Hochschullehre Bayern Profistufe wurde unter Beteiligung des DiZ in einer Arbeitsgruppe entwickelt und wird seit 2014 angeboten.

Das DiZ ist außerdem institutionelles Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd). Sowohl Franz Waldherr als auch Claudia Walter arbeiten in unterschiedlichen Arbeitsgruppen und Kommissionen mit und leisten damit einen aktiven Beitrag zur Vernetzung, Standardisierung und Professionalisierung der Hochschuldidaktik. Bei der Gestaltung und Anerkennung von hochschuldidaktischen Weiterbildungen folgt das DiZ einer bundesweiten Übereinkunft von Hochschuldidaktikern unter dem Dach der dghd, vgl. deren Richtlinien und Beschlüsse.

Darüber hinaus ist Claudia Walter seit 2012 Akteurin bei „Lehren – dem Bündnis für Hochschullehre“, gefördert durch die Alfred Toepfer Stiftung, der Joachim Herz Stiftung, der NORDMETALL-Stiftung, dem Stifterverband und der Volkswagen Stiftung, seit 2017 auch durch das BMBF unterstützt. Dieses Bündnis hat zum Ziel, Akteure der Lehrentwicklung weiterzubilden, in den Austausch zu bringen und den Transfer der entwickelten Projekte zu begleiten.

Außerdem steht das DiZ seit vielen Jahren im engen Austausch mit hochschuldidaktischen Einrichtungen anderer Bundesländer, wie beispielsweise dem Hochschuldidaktischen Netzwerk Nordrhein-Westfalen hdw-nrw, der Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg GHD, hochschuldidaktischen Einrichtungen der TU und HAW Hamburg und der Ostfalia Hochschule. Zudem pflegen wir den Kontakt zur benachbarten Schweiz (FH Bern und ZHAW Zürich) und zur österreichischen Fachhochschulkonferenz sowie vereinzelten Personen in den USA, die in der Lehr- und Lernforschung aktiv sind.