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NEUER Arbeitskreis Digitalisierung / Auftaktveranstaltung am 11.12.17

Der Begriff Digitalisierung ist nahezu ständig präsent. Aber was bedeutet eigentlich Digitalisierung in und für die Lehre? Welche Anforderungen kommen auf die Lehrenden zu? Welche Strategien gibt es bereits? Um diese, und sicher noch weitere Fragen zu klären, möchte das DiZ einen "AK Digitalisierung" ins Leben rufen.

Die heutige digitale Welt ist geprägt von scheinbar allgegenwärtigen digitalen Endgeräten. Im Hochschulalltag gerät dabei beispielsweise die zum Lernen notwendige zielführende Steuerung der Aufmerksamkeit gegenüber reichhaltigen, digitalen Nebentätigkeiten all zu oft ins Hintertreffen.

Bei diesem Treffen werden insbesondere Fragen zu analogen und digitalen Aspekten der Lernprägung sowie des Lern- und Lehrverhaltens thematisiert. Der Fokus liegt hierbei nicht nur auf den immanenten technischen Aspekten, sondern auch auf den Veränderungen der Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen digitalen Lernens und Lehrens (vgl. Kreulich et al., 2016). Dieser Arbeitskreis sieht sich in seinem Wirken in konstruktiver Kooperation mit dem Arbeitskreis E-Learning und anderen Arbeitskreisen.

Beim ersten Treffen am Montag, den 11.12.2017, wählen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer diejenigen Themen und Formate aus, mit denen sich der Arbeitskreis 2018 befassen wird. Sie sind herzlich eingeladen, diesen Arbeitskreis mit zu gestalten.

Kreulich, K., Hellmann, F., Schutz, T., Harte, T. & Zwingmann, K. (2016): Digitalisierung: Strategische Entwicklung einer kompetenzorientierten Lehre für die digitale Gesellschaft und Arbeitswelt – Die Position der UAS7-Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Berlin: UAS7.

Neues Seminarprogramm online!

Programm Wintersemester 2017/18Unser neues Programm für das Wintersemester 2017/18 ist ab sofort online!

→ Zum Programm

Die Ministerinnen und Minister der Bologna-Staaten haben 2003 einen Rahmen vergleichbarer und kompatibler Hochschulabschlüsse für die Hochschulsysteme entwickelt.

Daran angelehnt hat auch Deutschland einen nationalen Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (HQR) verfasst, eine systematische Beschreibung der an den deutschen Hochschulen zu erwerbenden Qualifikationen. Der Erwerb und die Entwicklung von Kompetenzen stehen dabei verstärkt im Mittelpunkt. Umzusetzen sei dies durch Lehrmethoden, die dem Ansatz des forschenden Lernens folgen, was wiederum einen hohen Anteil an Selbststeuerung der Studierenden voraussetzt. Insofern finden Sie im vorliegenden Semesterprogramm viele aktuelle Möglichkeiten zur Umsetzung der im HQR festgeschriebenen Ideen und Postulate in Ihre Lehrveranstaltungen.

Besonders möchten wir Ihnen zwei Veranstaltungen ans Herz legen:

Sollte Ihnen etwas in unserem Angebot fehlen, melden Sie sich bitte.
Wir freuen uns, Sie auch in diesem Semester wieder am DiZ zu sehen.

Der Ars-Legendi-Fakultätenpreis 2017 für Physik geht nach Rosenheim!

Elmar Junker, Silke Stanzel, Claudia SchäfleEine der für uns schönsten Meldungen, die wir jemals erhalten haben, ist eine Pressemeldung des Stifterverbandes vom 1. März: Der Ars-Legendi-Fakultätenpreis 2017 für Physik geht an die KollegInnen Claudia Schäfle, Silke Stanzel und Elmar Junker von der Hochschule Rosenheim! (im Bild von rechts nach links)

"Professor Dr. Claudia Schäfle, Professor Dr. Silke Stanzel und Professor Dr. Elmar Junker lehren an der Hochschule Rosenheim Physik. Sie bieten in mehreren, sehr unterschiedlichen Studiengängen Veranstaltungen im grundständigen ebenso wie im fortgeschrittenen Bereich an. Besonders im Vordergrund steht dabei das „Just in Time Teaching“ (JiTT), bei dem der Lernstand der Studierenden kleinschrittig, online-basiert erhoben wird, um durch flexible Anpassung der jeweils direkt folgenden Lehrveranstaltung Verständnisproblemen von Studierenden zu begegnen.
Außerdem wird das Instrument der „Peer-Instruction“ genutzt, mit dem die Studierenden sich gegenseitig komplexe Sachverhalte erläutern, die sie sich so besser aneignen und die fachliche Diskussionskultur einüben können.
Überzeugt hat die Jury neben der vorbildhaften kollegialen Zusammenarbeit der Preisträger vor allem die Tatsache, dass die Motivation der Studierenden, sich auf Veranstaltungen vorzubereiten, eindrücklich erhöht werden konnte."

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2017 wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Der Preis wird vom Stifterverband, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland ausgelobt. Die Auszeichnung wird seit 2014 in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5.000 Euro dotiert (zur vollständigen Pressemeldung des Stifterverbandes hier).

Es wäre noch zu ergänzen, dass die drei Preisträgerinnen sehr engagiert und erfolgreich am vom BMBF finanzierten HD-MINT-Projekt des DiZ teilgenommen haben. Alle drei sind schon lange im Fachdidaktik-Arbeitskreis Mathematik/Physik engagiert dabei, seit 2015 ist Elmar Junker Organisator dieses Arbeitskreises. Es ist der einzige der diesjährigen Preise des Stifterverbandes, der an eine Hochschule für angewandte Wissenschaften geht.

Wir gratulieren an dieser Stelle den drei KollegInnen von ganzem Herzen, und freuen uns sehr, mit ihnen weiter zusammen zu arbeiten!

Nexus-Fachgutachten zur Qualität von Praktika

Ein von nexus (HRK) in Auftrag gegebenes Fachgutachten kommt zu dem Schluss, dass die Lernchancen von Praktika oft ungenutzt bleiben. Immerhin werden inzwischen nicht mehr nur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften Praktika verlangt, sondern insgesamt in Deutschland gesehen in drei von vier Studiengängen. Welche Ziele Praktika verfolgen, welche Ansichten Studierende dazu haben, und wie man Praktika effektiv in ein Studium einbinden kann, dazu finden sich Hinweise in diesem Dokument (Download).